2014/02/04

The urge for perfection

Ich weiß, ich habe eine gefühlte Ewigkeit nichts von mir hören lassen. Fragt mich nicht woran es genau lag, habe ich die Lust verloren, oder liegt es einfach nur an den ganzen neuen faszinierenden Dingen in meinem Leben? Ich würde euch so wahnsinnig gern daran teilhaben lassen, habe aber Angst. Angst, dass dasselbe nochmal passiert. Die meisten Menschen sind nur darauf aus, Fehler bei mir zu finden, um ihre Missgunst in vollen Zügen ausleben zu können. Ich war zu blind, um das erkennen zu können und jetzt möchte ich eigentlich nicht wiederholt in dieses Fettnämpfchen treten. Sicher kann man nicht nur immer positives Feedback bekommen, jedoch habe ich das Gefühl einige da draußen nutzen dies viel zu gewaltig aus. Ob es daran liegt, sein Selbstbewusstsein mit den Schwächen anderer zu stärken, wobei, sollte das Selbstwertgefühl dann bei einem gesunden Menschenverstand nicht erheblich sinken?  Ich kann es mir nicht erklären. Jedoch bin ich überwältigt, dass einige da draußen wirklich noch großes Interesse an meinen Gedanken und Momenten haben. Niemals hätte ich gedacht, dass ich nach Monaten von glänzender Abwesenheit immer noch so bezaubernde und liebenswerte Nachrichten bekommen würde. Ich danke euch wirklich dafür, ohne euch wäre dieser Post hier überhaupt nicht in Frage gekommen. Themawechsel- Wisst ihr, vor kurzer Zeit habe ich mich gefragt, ob mein Blogtitel wirklich noch hierher passt. Ich kam nicht wirklich auf eine gezielte Antwort, bis vor ein paar Tagen. Jeder, so gut wie jeder, strebt meiner Meinung nach, nach einer gewissen Perfektion, vor allem ja, wir Teenager. Lasst es uns auf die vielen Medien oder unsere Zeit der Selbstfindung oder was weiß ich schieben. Ich möchte mich dort nicht ausschließen. Große Augen, lange und geschwungene Wimpern, kleine Nase, volle Lippen. Haare bis zur Hüfte, geschwungene anzubetene Hüften, schlanke Taille und die ja angeblich ach so schöne Thighgap. Wollen wir wirklich Barbies sein? Ja, eigentlich schon. Aber wisst ihr was? Dieses Streben nach Ideallen und Perfektion, ja genau das ist auch Imperfektion. Es ist unrealistisch, unmöglich und auch ein Fehldenken. Jedoch werden wir es niemals beseitigen können. Im Hinterkopf wird immer diese kleine, stichelnde Stimme bleiben, die dich versucht zu erniedrigen und dir tausend Schönheitsideale durch den Kopf schießen lässt. Aber weißt du was? Höre niemals auf sie, vertrau mir, desto mehr du auf sie hörst und nach angeblicher Perfektion strebst, umso mehr wird auch auf der Srecke bleiben. Gefühle, Freunde, Freude, Spaß, dein persönlicher Touch - alles wird nach und nach schwinden. Vertrau deinem wahren Körpergefühl und nicht irgendwelchen gephotoshopten Tumblrbildern. Und glaub mir, irgendwann wird jemand kommen und alles das, was du so hasst, unsterblich lieben. 
- Fazit, ja der Blogtitel bleibt -

 

 

2013/10/31

AUTUMN HAUL

Hallo ihr Lieben! Nach einer gefühlten Ewigkeit, melde ich mich mal wieder. 
Ich hatte in letzter Zeit ziemlich viel um die Ohren, schulisch, freundschaftlich etc.,
 weshalb ich einfach nicht zum bloggen gekommen bin. 
Auf meinem Ask wurde ich ziemlich oft gefragt, ob ich nicht mal ein Haul machen könnte.
 Jetzt habe ich es fertig, die Qualität ist nicht die beste, bitte entschuldigt :( 
Ich hoffe trotzdem, dass es euch ein wenig gefällt. Leider konnte ich nur ein paar neue Sachen mitreinnehmen, das Video wäre ansonsten viel viel viel zu lang geworden.


                      
Autumn Haul from Lisa Groth on Vimeo.

2013/10/16

SUNDAY TRIP


Es sind zwar keine besonderen Bilder, ich habe sie auch nicht bearbeitet, aber ich dachte ich zeige euch mal ein bisschen was von der Gegend hier. Einige finden es sicher langweilig, da es irgendwie nur Naturbilder sind, aber es ist ja jedem selbst überlassen sich das anzusehen. Liebste Grüße aus der wunderschönen Schweiz, Lisa.


2013/08/31

Ich möchte den zuckersüßen, klebrigen Geschmack von Zuckerwatte im Mund haben, während wir zwei auf einer mehr als überfüllten Kirmes sind, alle Leute aufgedreht und laut schallend Lachend an uns vorbeirennen, ich mich allein vielleicht verloren aber mit dir wie im Himmel fühle. 
Den Wind durch meine Haare wehen lassen, spüren wie er sie nach und nach immer mehr durcheinander weht, was mich normaler Weise zum durchdrehen veranlasst, jetzt aber einfach nur ein Zeichen bedingungsloser Lebendigkeit für mich ist. Ich möchte irgendwo hin, egal wohin, einfach weit weg, damit das nie endende Fernweh endlich etwas gestillt wird, denn es heißt ja, dass man erst weit reisen soll, um sich selbst kennen zu lernen. Das ganze am Besten jetzt nachts, denn nach Mitternacht sind Gespräche endlich mal ehrlich und kommen von tiefsten Herzen.
Ich möchte dann in die Sterne sehen, in einen sternenklaren Himmel ohne Wolken, wenn wir gemeinsam draußen liegen und in den Horizont blicken, du mir sagst welches der große Waagen ist, ich ihn jedoch wie immer nicht erkennen kann. Sternschnuppen, bei denen wir uns was wünschen und uns gegenseitig ewig ärgern bis der eine seinen Wunsch verrät und uns versprechen, dass wir uns bei der nächsten Sternschnuppe wünschen, dass der Wunsch des anderen in Erfüllung gehen würde. Ich will Lagerfeuer machen, Marshmallows auf gesammelte Stöcke spießen und ins Feuer halten. Zeit, unendlich viel Zeit, dass will ich. Doofe Filme schauen, bei denen ich so lachen kann das mein Bauch weh tut, auch über Sachen die ich nicht verstehe, einfach nur weil du lachst, am Liebsten den ganzen Tag lang. Alles mir von dir erzählen lassen, deine Erlebnisse, deine Erfahrungen, was du gegessen, gehört, gerochen hast. Selbst mit dir etwas erleben, was niemand von uns zuvor getan hat, etwas fühlen, was niemand zuvor gespürt hat. Man weiß nie was in der nächsten Zeit, den nächsten Tagen, den nächsten Minuten, den nächsten Sekunden passiert. Aber eins sage ich dir, ich will und wollte niemals diejenige mit der Schere sein, die den Faden zerschneidet, niemals. Das Schiff muss erst im Hafen ankommen, aber wann tut es das? Auch das Meer ist nicht gut in Entscheidungen. Ständig ändert es seine Grenzen, fließt vor und zurück, lässt Dinge liegen und nimmt sie beim nächsten Mal dann doch wieder mit. Eins sage ich dir, gib niemals das 'uns' auf. Man sucht nach Liebe und rennt dann weg wenn sie da ist. Vielleicht kommt das Schiff noch im Hafen an. Hab Geduld. Bei einer ins Wasser geschmissenen Flaschenpost weißt du auch nicht wo sie gerade ist, ob sie jemals einen erreicht mit ihren Worten. Ich kann nur für das Jetzt und Hier sprechen, also bitte komm mir nicht mit morgen, oder gar für immer. Es klingt für mich wie unter Wasser zu atmen. Ich kann es nicht ändern, würde es dir gerne ins Gesicht sagen, aber ich bitte dich aus tiefster Seele, behalte alles in deinem Herzen, bitte. Fühl dich geküsst.

Because there is always something good in the bad, and something bad in the good.